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Die Debatte um heimische Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Eine aktuelle, repräsentative Studie bringt es deutlich auf den Punkt: Mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher wünscht sich einen spürbar höheren Anteil an heimischer Musik in den Radioprogrammen des ORF. Damit erhält eine Forderung neuen Rückenwind, die von Interessenvertretungen wie der AKM und dem Österreichischen Musikrat (ÖMR) seit Jahren vehement vertreten wird.

Die zentralen Forderungen im Überblick

Klarer Kulturauftrag: Der Österreichische Musikrat und die AKM fordern, die öffentliche Medienförderung künftig direkt an einen verbindlichen kulturpolitischen Auftrag zu koppeln konkret an die gezielte Förderung und Ausstrahlung von Musik aus Österreich.

Deutlicher Publikumswunsch: Entgegen dem oft zögerlichen Airplay für nationale Acts im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zeigt die Datenerhebung, dass ein Großteil der Bevölkerung den heimischen musikalischen Nachwuchs und etablierte Künstler im Radio stark vermisst.

Stärkung des Standorts: Befürworter betonen, dass eine höhere Präsenz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht nur die kulturelle Vielfalt im Land sichert, sondern auch der gesamten heimischen Musik- und Kreativwirtschaft wirtschaftlich neuen Aufschwung verleiht.

Die Debatte zeigt einmal mehr, dass der Spagat zwischen internationaler Chart-Beschallung und regionaler Identität im Rundfunk dringend nach neuen, verbindlichen Lösungsansätzen verlangt.

Beitrag: Markus Kogler

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