Verfassungsgerichtshof: Kultur-Lockdown war “gleichheitswidrig”

Die Coronabedingten Betretungsverbote für Kultureinrichtungen im Herbst 2021 waren laut Verfassungsgerichtshof (VfGH) gleichheitswidrig.

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Die 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung sah für den Zeitraum vom 22. November 2021 bis 11. Dezember 2021 einen bundesweiten Lockdown vor. Das Betreten des Kundenbereichs von Kultureinrichtungen war in diesem Zeitraum ausnahmslos untersagt. Hingegen waren Zusammenkünfte zur gemeinsamen Religionsausübung vom Geltungsbereich der Verordnung ausgenommen.

Auslöser für die aktuelle Entscheidung des VfGH war ein Antrag mehrerer Kulturschaffender gegen das Betretungsverbot für Kultureinrichtungen.

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MYTHOS MOZART – Neue Mozart-Attraktion in Wien

Weltweit einzigartiges multimediales Erlebnis an Mozarts Sterbeort

© OTS In knapp 60 Minuten tauchen Besucher:innen in fŸnf RŠumen in unterschiedliche Aspekte Mozarts und seiner Zeit ein.

Mitten im Herzen von Wien, genau an jenem Ort, wo Wolfgang Amadeus Mozart 1791 starb, eröffnet am 8. September 2022 ein einzigartiges Erlebnis: Auf 1.500 Quadratmetern bietet MYTHOS MOZART eine neuartige, multimediale Begegnung mit dem Musikgenie – eine Einladung, mit allen Sinnen in seine Welt einzutauchen.

Im „Kleinen Kayserhaus“ in der Rauhensteingasse verbrachte Mozart sein letztes Lebensjahr und komponierte seine späten Meisterwerke, die „Zauberflöte“ und das „Requiem“. 231 Jahre später wird der Komponist genau hier mit einer interaktiven Erlebniswelt für alle Sinne gefeiert.

Mit modernster Technologie in die Vergangenheit
Seit 2019 arbeitet ein internationales Team von Expert:innen und Künstler:innen an der inhaltlichen und technischen Umsetzung des privatwirtschaftlich finanzierten Projekts. Die Bandbreite reicht von poetisch anmutenden Animationen, die in das historische Wien des Jahres 1791 entführen, bis zu einem Beitrag des, in Los Angeles lebenden New-Media-Künstlers Refik Anadolder Mozartbilder und -daten mit künstlicher Intelligenz zu digitalen Bildwelten verdichtet. 50 Spezial-Projektoren, ein Dutzend Großbildschirme, rund 200 Lautsprecher sowie ein innovatives Raumakustik-System lassen diese einzigartige, virtuelle Erlebniswelt entstehen.

In einer Exklusiv-Kooperation mit der mdw – Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, wurde die gesamte Musik für das Projekt von Student:innen neu eingespielt. Die Zusammenarbeit mit internationalen Künstler:innen, wie dem Tenor Rolando Villazón, der Sopranistin Elise Caluwaerts und dem Geigenvirtuosen Aleksej Igudesman, belegt die gemeinsame Vision aus der großen Faszination für den Komponisten.

Die einzigartige Kombination aus Musik, darstellender Kunst, Architektur und Technologie sowie die aufwendige räumliche und mediale Inszenierung, machen MYTHOS MOZART zu einem unvergesslichen Erlebnis. Damit wird eine neue Attraktion in Wien für Einheimische und Tourist:innen, für Mozart-Liebhaber:innen und diejenigen, die ihn noch nicht für sich entdeckt haben, geschaffen.

Von „Mozarts Requiem“ zu „Mozart Forever“
In knapp 60 Minuten tauchen Besucher:innen in fünf Räumen in unterschiedliche Aspekte Mozarts und seiner Zeit ein. Der Rundgang beginnt mit „Mozarts Requiem“, einem geheimnisvollen, sakral anmutenden Raum mit 1.500 Kerzen, Schattenprojektionen und Klängen aus dem Requiem – entwickelt und umgesetzt durch den britisch-deutschen Licht-Designer Moritz Waldemeyer. Im Raum „Mozarts Wien“ wird ein gemaltes, animiertes 360-Grad-Panorama der Stadt mit Szenen aus Mozarts Zeit gezeigt. Die Besucher:innen spazieren durch belebte Gassen, steigen in einem Ballon über die Dächer Wiens und finden sich schließlich vor Mozarts Wohnhaus in der Rauhensteingasse wieder. Im Raum „Mozarts Weltmusik“ spielen sie in einem der wohl berühmtesten Werke interaktiv und mit Instrumenten aus aller Welt selbst mit, in „Mozarts Genius“ tauchen sie unter tausenden von Synapsen in Mozarts kreative Gedankenwelt aus Licht und Musik ein. Seinen Abschluss findet MYTHOS MOZART schließlich in den fantastischen digitalen Bildwelten von Refik Anadol im letzten Raum, „Mozart Forever“.

Namhafte Projektpartner und Botschafter:innen
Ein exklusiver Kreis an internationalen Botschafter:innen unterstützt das Projekt: Neben Rolando Villazón, dem künstlerischen Leiter der Stiftung Mozarteum Salzburg, und dem Geiger Aleksej Igudesman, gehört die belgische Sopranistin und Model Elise Caluwaerts dazu. Eng kooperiert MYTHOS MOZART mit der mdw – Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, der Stiftung Mozarteum Salzburg, dem Mozarthaus Vienna, dem Wien Museum sowie der Staatsbibliothek zu Berlin.

Eröffnung und Tickets

MYTHOS MOZART öffnet am 8. September 2022 auf der Kärntner Straße 19 als permanente Attraktion seine Pforten. Tickets können ab sofort über die Webseite http://www.mythos-mozart.com/ gebucht werden.

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#kunst #kultur #news #musik

Die Klangwelle Laxenburg lädt ab 18. August in den Schlosspark Laxenburg

Die Klangwelle im Schlosspark Laxenburg begeistert heuer zum 2. Mal mit einer neuen magischen Show!

An 12 Veranstaltungsabenden von 18. August bis 04. September lässt die Klangwelle mit der neuen Show COLOURS im Schlosspark Laxenburg die Besucher in eine magische Welt voller Licht, Feuer, Wasser und Musik eintauchen: Sobald im Schlosspark Laxenburg die Dämmerung beginnt, startet eine spektakuläre Wasser-Show begleitet von einzigartigen Live-Performances, faszinierenden Videoprojektionen, und einer packenden Lasershow!

Das Eventareal lädt mit einem feinen Gastronomie-Angebot ein, sich schon vor der Show im wunderschönen Areal des Schlosspark Laxenburg auf den Abend einzustimmen und im Anschluss an die Show den Abend Revue passieren zu lassen.

Erleben Sie einen unvergesslichen Sommerabend, im Schlosspark Laxenburg – ein Erlebnis der Sonderklasse.

Alle Infos und Tickets unter: klangwelle-laxenburg.at

Klangwelle im Schlosspark Laxenburg
18.08.2022 – 04.09.2022

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Schloss Schönbrunn Virtual Reality

Schloss Schönbrunn VR bietet als neues Kulturvermittlungsprogramm ein einzigartiges digitales Erlebnis für Besucher:innen am Originalschauplatz Schönbrunn!

© Schloss Schšnbrunn VR Experience

Das Schloss Schönbrunn zählt zu den begehrtesten Besucher:innenorten der Stadt. Ergänzend zum Erlebnis der Originalschauplätze wird das digitale Kulturvermittlungsprogramm erweitert und Geschichten rund um das Schloss mittels Virtual Reality zum Leben erweckt. Möglich wird dies durch aufwändig produzierte computergenerierte Welten, die im Einklang mit real gespielten Szenen ein bislang einzigartiges, perfekt umgesetztes, historisch korrektes und bildgewaltiges Erlebnis für Besucher:innen aus aller Welt schafft.

Modernste VR-Technologie ermöglicht virtuell in die Welt der Habsburger einzutauchen und macht die Geschichte hautnah spür-und erlebbar. Filmfinity als Entwickler und Veranstalter von Schloss Schönbrunn VR bietet Dank einzigartiger Produktions-und Vorführtechnik und in enger inhaltlicher Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Abteilung der Schönbrunn Group erstmals die Möglichkeit, Maria Theresia, Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph lebensecht zu begegnen –in 3D und ultra-hochauflösender 4K-Bildqualität.

© Schloss Schšnbrunn VR Experience

102 Sitzplätze in den Kronprinzenappartements sorgen dafür, dass jede:r Besucher:in Teil einer ganz individuellen Zeitreise durch die Monarchie wird. Jede Szene birgt ihr eigenes kleines Geheimnis, das entdeckt werden will. In detailreicher Kleinarbeit wurde in Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Abteilung der Schönbrunn Group in 10 Monaten ein Drehbuch verfasst, das spannende Geschichten über die Schlossbewohner:innen erzählt.

Das Ziel ein Drehbuch zum Leben zu erwecken, wurde neben den technologischen Mitteln auch durch ein aufwendiges Casting aus ganz Europa erreicht. Um das Gefühl der Anwesenheit im damaligen Kaiserreich und am Hof von Schloss Schönbrunn zu maximieren, wurden die Schauspieler:innen mit über 300 Kostümen und Accessoires eingekleidet, wobei jedes einzelne Stück von Fachleuten der Branche extra angefertigt wurde.

Die „VR-Tour“ ist der Beginn eines neuen immersiven Formates, das mittels Technologie und Liebe zum Detail Personen, Dinge und Zeiten erlebbar macht –Geschichtsunterricht, bei dem die Geschichte als Hauptdarsteller von den Besucher:innen gelebt und mittels Virtual Reality erlebt werden kann. Und dies einzigartig an einem der authentischen imperialen Originalschauplätze!

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Neue Plattform crowdsourcing.wien lädt zum Entdecken des kulturellen Erbes der Stadt ein

Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler mit Matti Bunzl, Direktor Wien Museum und Anita Eichinger, Direktorin Wienbibliothek präsentierten im Rathaus, die neue Plattform crowdsourcing.wien, die zum gemeinsamen Entdecken des kulturellen Erbes der Stadt einlädt.

BILD zu OTS – Crowdsourcing Wien Museum

Den Grundstein legte das im Juni 2021 gestartete Pilotprojekt »Ansichtskarten-Grüße aus dem Wien Museum«. Ab sofort ist es nun auch möglich, in die (Brief-)Welt der Jahre 1914–1919 aus den Sammlungen der Wienbibliothek im Rathaus einzutauchen.

»Die Korrespondenzen früherer Generation – einmalige Zeugnisse Wiener Alltagsgeschichte – zum Sprechen zu bringen, ist der Zweck dieses großartigen Projekts«, meint Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler. »Nach den durchwegs positiven Erfahrungen aus dem ersten Crowdsourcing-Projekt >Ansichtskarten-Grüße aus dem Wien Museum< freut es mich ganz besonders, dass die beiden Institutionen Wienbibliothek im Rathaus und Wien Museum sich nun gemeinsam daranmachen, die Geschichten der Stadt zu entdecken. Als Wissenschaftsstadträtin empfinde ich es als besonders gelungen, hier auf das Wissen der Vielen zuzugreifen und danke den mitarbeitenden Bürgerinnen und Bürgern schon jetzt für ihren Einsatz und Enthusiasmus.«

»Ansichtskarten-Grüße aus dem Wien Museum«

Das im Juni 2021 gestartete Crowdsourcing-Pilotprojekt »Ansichtskarten-Grüße aus dem Wien Museum« stieß auf überwältigendes Interesse. Innerhalb kürzester Zeit wurden rund 2.000 Textbotschaften aus der Sammlung topografischer Ansichtskarten von mehr als 400 Mitarbeitenden transkribiert und übersetzt. Mit ihnen wurde der Grundstein für die weitere Erforschung gelegt. Die angefertigten Transkriptionen und Übersetzungen sind ab Herbst in der Online Sammlung des Wien Museums abgebildet.

Dieser Erfolg inspirierte die Zusammenarbeit zwischen Wien Museum und Wienbibliothek im Rathaus und führte zur Kreation der gemeinsamen Website crowdsourcing.wien. Das Ziel ist, die umfangreichen Sammlungen beider Wiener Gedächtnisspeicher durch die Mithilfe Freiwilliger gemeinsam zu erschließen und handschriftliche Dokumente zu transkribieren. So werden wichtige Originalquellen nicht nur für die wissenschaftliche Forschung, sondern auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Dahinter steht die Überzeugung, dass sich die Aufgaben von Wissensinstitutionen des 21. Jahrhunderts nicht mehr nur auf das umfangreiche Sammeln, die sorgsame Aufbewahrung und kritische Beforschung beschränken. Die ihnen anvertrauten Materialien müssen möglichst frei zugänglich sein und partizipativ aufgearbeitet werden. Denn nur les- und verstehbares Wissen ist lebendig und kann inklusiv zur Debatte gestellt werden.

»Unsere strategischen Schwerpunkte liegen auf benutzerfreundlichen, niederschwelligen und nachnutzbaren Projekten wie das Wien Museum Magazin oder die Online Sammlung. Das Crowdsourcing-Projekt ist dabei ein wichtiger Player geworden, der Open Content mit City Science, also wissenschaftliches Arbeiten mit Unterstützung der Bevölkerung, verbindet«, betont Matti Bunzl, Direktor des Wien Museum.

Die (Brief-)Welt der Jahre 1914–1919

»Zu Demokratisierung von Wissen, eine der zentralen Aufgaben von Bibliotheken, zählt vor allem auch die Einbeziehung aller Nutzer*innengruppen, nur so entsteht ein Bewusstsein für unser kulturelles Erbe. Nur gemeinsam kann es gelingen neue, unkonventionelle Perspektiven einzunehmen und unsere vielfältigen Sammlungen in Kontexte zu bringen, die nicht schon immer naheliegen, sondern Neues eröffnen«, zeigt sich Wienbibliothek-Direktorin Anita Eichinger überzeugt. »Umso wichtiger ist es, dass Institutionen ihre Digitalisierungsvorhaben kooperativ umsetzen, um bisher getrennten Inhalten im Digitalen eine neue Sammlungsqualität zu verleihen.«

Innerhalb der nächsten Jahre holt die Wienbibliothek im Rathaus mehr als 200.000 Briefe, Postkarten und andere Korrespondenzen aus fünf Jahrhunderten aus ihren Depots und stellt die urheberrechtsfreien digital zur Verfügung. Schon jetzt sind davon rund 35.000 Handschriften online, 1.200 aus dem historisch bewegten Zeitraum 1914–1919. Diese wertvollen Dokumente bieten die einzigartige Möglichkeit, einen Einblick in das Wiener Alltagsleben der von Krieg und Umbrüchen gezeichneten Jahre zu erhalten. Durch die Mithilfe beim Transkribieren können diese Quellen gemeinsam für alle les- und verstehbar gemacht werden. Nach Abschluss des Projekts werden die erstellten Transkriptionen unter digital.wienbibliothek.at jederzeit frei abrufbar und durchsuchbar sein.

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Ingeborg Bachmann-Preis geht an Ana Marwan

Die Schriftstellerin Ana Marwan ist mit dem 46. Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet worden.

Quelle: dpa/APA/Harald Schneider

Marwan wurde am Sonntag 26. Juni 2022 in Klagenfurt in Österreich für ihren lakonisch-hintergründigen Text “Wechselkröte” ausgezeichnet. Die aus Slowenien stammende Schriftstellerin lebt in Wien und erhielt von der Jury die höchste Punktzahl für ihre Erzählung über eine Frau, deren zurückgezogenes Leben mit Mann, Einfamilienhaus und Pool von einer Amphibie und einer Schwangerschaft durcheinandergebracht wird. Die Jury erklärte, es sei ein zarter und leiser Text, der mit der Sprache einen eigenwilligen Tanz aufführe.

Jedes Jahr ist der Blick nach Klagenfurt wieder spannend und aufregend, wenn die Stadt zum lebendigen Mittelpunkt der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur wird. Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer: Bachmann-Preis “weit mehr als eine Ehrung”. Ich gratuliere allen Autorinnen und Autoren zu ihrem Mut, ihre Texte live dem Publikum und der Kritik anzuvertrauen. Lesen ist essentiell für unsere Gesellschaft und ein Tor zu demokratischer Teilhabe – gerade in Zeiten wie diesen“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer.

„Längst ist der Bachmann-Preis mehr als ein Literaturwettbewerb. Dank ORF und 3sat wird den Autorinnen und Autoren eine große Bühne gegeben. Die besondere Aufmerksamkeit, die damit der deutschsprachigen Literaturszene zu Teil wird und den Leserinnen und Lesern die mediale Teilnahme an diesem renommierten Wettbewerb ermöglicht, ist nicht genug wertzuschätzen”, so Mayer abschließend.

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BMKÖS: Kunst- und Kulturstrategie

Bundesländer-Dialoggruppe in Wiener Neustadt beschließt Erhebungsphase

Die Erhebungsphase im Rahmen der Kunst- und Kulturstrategie geht in die Zielgerade. Heute, am 15. Juni 2022, treffen sich rund 100 Vertreter:innen von Kultureinrichtungen und Künstler:innen primär aus dem Burgenland, Niederösterreich und Wien zu einer vorläufig letzten Dialoggruppe in den historischen Räumen der Kasematten Wiener Neustadt. Inhaltliche Schwerpunkte dabei sind Kunst- und Kulturvermittlung und Internationalisierung. Diskutiert werden u.a. Fragestellungen rund um eine stärkere Sichtbarmachung, Präsentation und Vermittlung der künstlerischen Leistungen aus Österreich.

Ziel der ersten Diskursphase im Strategieprozess, der 2021 gestartet wurde, war es, Vertreter:innen der Kunst und Kultur an einen Tisch zu holen, um erste Vorstellungen und Wünsche der Kulturszene im Hinblick auf die Gestaltung der österreichischen Kunst und Kultur aufzunehmen. Über 700 Personen haben sich bisher im Rahmen von Veranstaltungen und online daran beteiligt.

Die eingebrachten Vorschläge werden nun – in Abstimmung mit den Fachabteilungen des Ministeriums – ausgewertet und bei einem Dialogforum im Herbst der Öffentlichkeit präsentiert. Danach und darauf aufbauend wird es weitere Arbeitsformate geben, die sich mit spezifischen Herausforderungen auseinandersetzen sollen.

„Ich freue mich, dass der erste Teil des offenen Prozesses zur Kunst- und Kulturstrategie einen ersten positiven Abschluss findet. Die rege Teilnahme an und die vielfältigen Statements, Diskussionen und Perspektiven auf Kunst und Kultur in und aus Österreich zeigen, wie wichtig der offene Austausch zwischen Künstler:innen und Vertreter:innen von Kultureinrichtungen, Interessensvertretungen und der Kulturpolitik ist. Diese gemeinsame Auseinandersetzung mit den drängendsten Fragestellungen unserer Zeit ist für mich einer der wichtigsten Eckpfeiler für die zukünftige Gestaltung kulturpolitischer Schwerpunkte. Ich danke allen, die sich bisher beteiligt haben“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer. „Wir werden über den Sommer die Ergebnisse sichten und zusammenfassen und im Herbst mit einem großen Dialog-Forum in die nächste Phase der Kunst- und Kulturstrategie eintreten.“

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Open-Air-Fotoausstellung am Türkenschanzpark

Als krönender Abschluss des 150-jährigen Jubiläums des Wiener Cottage-Viertels wurde heute, 9. Juni, die öffentliche Freiluft-Fotoausstellung am Türkenschanzpark eröffnet.

BILD OTS – v.l.n.r. Silvia Nossek (Bezirksvorsteherin 18. Bezirk), Daniel Resch (Bezirksvorsteher 19. Bezirk) und Thomas Feiger (PrŠsident des Wiener Cottage Vereins und Kurator der Ausstellung) eršffnen die Fotoausstellung © Katharina Schiffl

Bis 30. September zu sehen sind 60 großformatige Ansichten, die von der geschichtsträchtigen Vergangenheit des Cottage-Viertels erzählen. Dem voran ging ein hochkarätiges Fachsymposium inklusive Herausgabe eines Jubiläumsbuches, sowie eine Jubiläumsfeier im Palais Eschenbach, wo der Verein vor 150 Jahren gegründet wurde. Auch eine Jubiläumsbriefmarke sowie eine Emaille-Plakette für Mitglieder sind Bestandteile der Feierlichkeiten.

Als Geschenk an alle Wienerinnen und Wiener ist die Open Air Bilderschau mit über 60 großformatigen Ansichten über die Historie des Cottage-Viertels am äußeren Zaun des Türkenschanzparks – in der Gregor Mendel Straße – ab heute bis Ende September kostenlos zugänglich. „Die Ansichtskarten und Fotos aus Privatbesitz, die bis aus New York zu uns kamen und größtenteils erstmals zu sehen sind, erlauben einen ganz neuen Blick aufs Viertel“, erklärt Thomas Feiger, Präsident des Cottage Vereins und Kurator der Ausstellung.

Eröffnet wurde die Ausstellung im Beisein zahlreicher Gäste: Silvia Nossek, Bezirksvorsteherin des 18. Bezirk, hob die wertvolle Tätigkeit des Vereins hervor, der seit Anbeginn auf gesundes Wohnen setzt: „Das Cottage-Viertel ist eines der schönsten Grätzl Wiens und Währings. Den Initiatoren war schon damals vor 150 Jahren klar, dass auch in der Stadt Natur und Grün für Wohn- und Lebensqualität unabdingbar sind.” Auch Daniel Resch, Bezirksvorsteher 19. Bezirks, würdigte die Arbeit des Vereins, der sich für den Erhalt des Ensembles einsetzt: „Das historische Ensemble des Cottagegebiets ist über die Stadtgrenzen hinaus berühmt. Das Cottage gilt als Vorbild für den so wichtigen Erhalt des Wiener und Döblinger Ortsbildes.”

Die Gründung des Wiener Cottage Vereins, der am 9. Juni 1872 das Licht der Welt erblickte, gibt Anlass für zahlreiche Festivitäten: Neben der Fotoausstellung wurden Vergangenheit und Zukunft des Cottage-Viertels bei einem hochkarätige Fachsymposium diskutiert und mit einem Festakt gefeiert. Weiters wurde das Jubiläumsbuch „Das Wiener Cottage – Der Traum vom gesunden Wohnen“ herausgebracht. Abgerundet wurden die Aktivitäten mit einer Jubiläumsbriefmarke sowie eine Emaille-Plakette, die WCV Mitglieder künftig am eigenen Gartenzaun anbringen dürfen. Informationen zur Mitgliedschaft findet man unter www.cottageverein.at

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Jüdisches Straßenfest am Judenplatz

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien veranstaltet nach einer Covid-Pause von über zwei Jahren am 12. Juni wieder das jüdische Straßenfest.

Mit schwungvoller Live-Musik, koscherer Kulinarik und einem reichhaltigen Kinderprogramm veranstaltet die IKG Wien das beliebte jüdische Straßenfest, um mit vielen Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt jüdischen Lebens zu feiern. Dieses Jahr präsentieren sich im Rahmen des Fests über 40 jüdische Organisationen aus Wien.

Datum: Sonntag 12. Juni 2022
Ort: Judenplatz, 1010 Wien

Beginn 14:30 Uhr

Bühnenprogramm 15:00 – 19:00 Uhr
Mit dem Wiener Jüdischen Chor, Roman Grinberg und dem Klezmer Swingtett sowie Lea Kalisch, die eine Kostprobe auf ihr Konzert gibt, das am 14. Juni um 20 Uhr im Porgy & Bess stattfindet.

Ab 19:00 Uhr
Jüdische und internationale Musik mit DJ

Moderation: Tania Golden

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Ilija Trojanow hält Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele

Der Festakt zur Eröffnung findet am 26. Juli um 11 Uhr in der Felsenreitschule statt.

“Ilija Trojanow ist im besten Sinne ein ‘Weltensammler'”, nimmt Hinterhäuser Bezug auf den gleichnamigen Roman des Autors. “In einer ständigen Bewegung zwischen Sprachen, Kulturen und Epochen begibt er sich immer wieder auf die Suche nach komplexen Wahrheiten und Weltsichten, nach Wegen, Freiheit zu erfahren und zu einer humanen Übereinkunft zu gelangen. Als Mahner für Toleranz und Diskurs zählt er nicht nur zu den bedeutendsten, sondern auch engagiertesten Schriftstellern unserer Zeit.”

Ilija Trojanow war Gastprofessor in St. Louis, Dartmouth, Berlin und Kassel und hielt Vorlesungen an der NYU in New York, der Universität Tübingen sowie an der Filmakademie Wien. Sein Werk wurde in 30 Sprachen übersetzt.

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