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Generation Dry: Warum die Jugend dem Alkohol abschwört

„Ein Bierchen in Ehren?“ Für immer mehr junge Menschen lautet die Antwort: „Nein, danke.“ Ob Gen Z oder die nachfolgende Generation Alpha – statistisch gesehen trinkt die Jugend heute so wenig wie nie zuvor. Dieser Trend wird oft als „Sober Curiosity“ (Nüchterne Neugier) bezeichnet.

Doch was steckt hinter diesem radikalen Wandel? Hier sind die wichtigsten Gründe:

© Bild Pixabay

Gesundheit & Optimierung

Für viele junge Erwachsene ist der Körper ein Tempel. Yoga, Gym und Bio-Ernährung passen nicht zu einem Kater am nächsten Morgen. Alkohol wird nicht mehr als Genussmittel, sondern als Zellgift wahrgenommen, das den Schlaf stört und die Haut verschlechtert.

Wer mit Social Media aufwächst, weiß: Das Internet vergisst nie. Die Angst, in einem betrunkenen Zustand gefilmt zu werden und am nächsten Morgen als Meme oder peinliches Video auf TikTok zu landen, ist groß. „Social Control“ sorgt dafür, dass man lieber die Beherrschung behält. Junge Menschen sind heute sensibilisierter für psychische Probleme. Da Alkohol ein Depressivum ist, wird er bewusst gemieden, um die eigene emotionale Stabilität nicht zu gefährden. Nüchternheit wird als Form von Self-Care verstanden.Exzessive Partynächte werden oft als Zeitverschwendung oder Zeichen von mangelnder Selbstkontrolle angesehen.

Der Markt reagiert: Die Ära der Mocktails

Das Verschwinden des Alkohols bedeutet nicht das Ende der Geselligkeit. In Städten wie Hamburg oder Berlin boomen alkoholfreie Alternativen:

  • Alkoholfreier Gin & Wein: Schmecken fast wie das Original.
  • Botanical Drinks: Komplexe Mischungen aus Kräutern und Essenzen.
  • Sober Bars: Locations, die komplett auf Prozente verzichten.

Fazit: Ein gesunder Trend?

Während die ältere Generation oft mit Unverständnis reagiert („Wir haben früher viel mehr gefeiert!“), zeigt die Jugend eine neue Form der Freiheit: Die Freiheit, sich nicht betäuben zu müssen, um Spaß zu haben.

Frisch, Herb & Stylisch: Der „Ruby Basil Smash“

Wenn du einen Drink suchst, der nicht nach „Kindersaft“ schmeckt, sondern durch seine Komplexität überzeugt, ist dieser Mocktail genau das Richtige. Er kombiniert die Süße der Grapefruit mit der würzigen Frische von Basilikum.

Die Zutaten (pro Glas):
100 ml frischer Grapefruitsaft (am besten pinke Grapefruit)

20 ml frischer Limettensaft

10-15 ml Agavendicksaft oder Zuckersirup (je nach gewünschter Süße)

6-8 frische Basilikumblätter

Ein Spritzer Tonic Water oder Ginger Beer zum Auffüllen

Eiswürfel (viel davon!)

Zubereitung

Gib die Basilikumblätter zusammen mit dem Agavendicksaft in einen Shaker (oder ein großes Schraubglas). Zerdrücke die Blätter vorsichtig mit einem Stößel, um die ätherischen Öle freizusetzen.

Shaken: Füge den Grapefruit- und Limettensaft sowie eine Handvoll Eiswürfel hinzu. Schüttle alles kräftig für etwa 15 Sekunden, bis der Shaker außen beschlägt.

Abseihen: Gieße den Drink durch ein Sieb in ein mit frischem Eis gefülltes Glas (am besten ein schönes Tumbler-Glas).

Finish: Fülle das Glas mit einem Schluck Tonic Water auf, um eine leicht herbe Note und Kohlensäure hinzuzufügen.

Deko: Garniere den Drink mit einem Zweig Basilikum und einer getrockneten Grapefruitscheibe.

Dieser Trink passt perfekt zum Trend der „Sober Curiosity“: Die Bitterstoffe des Tonic Waters und der Grapefruit imitieren das Mundgefühl eines klassischen Cocktails, während das Basilikum für eine erwachsene, botanische Note sorgt.

Beitrag: Monika Waldner

Kultur Online TV-FM

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