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Wenn die Seele hungert und der Körper streikt

Es ist eine Geschichte über den schmerzhaften Absturz im grellen Rampenlicht der 90er-Jahre. Während Robbie Williams zum globalen Superstar aufstieg, versank sein ehemaliger Bandkollege und kreativer Kopf von Take That, Gary Barlow, in einer tiefen persönlichen Krise. In der neuen Netflix-Dokumentation spricht er nun so offen wie nie zuvor über eine Zeit, in der er versuchte, den „Popstar in sich zu töten“ – und zwar mit Essen.

© Bild: vagueonthehow aus Tadcaster, York, England, CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0, via Wikimedia Commons

Vom Genie zum „vergessenen“ Songwriter

Gary Barlow war das musikalische Rückgrat von Take That. Ihm wurde die Welt zu Füßen gelegt, man handelte ihn als den nächsten Elton John. Doch als die Band zerbrach und sein Solo-Debüt nicht den erhofften Erfolg brachte, während Robbie Williams einen Rekord nach dem nächsten brach, begann für Barlow eine dunkle Ära.

  • Der Kontrollverlust: Die Essstörung war kein Zufall, sondern ein verzweifelter Versuch, mit dem Scheitern umzugehen.
  • Selbstsabotage: Barlow beschreibt, wie er absichtlich zunahm (bis auf ca. 110 kg), um nicht mehr wie ein Popstar auszusehen. Es war eine Form der Selbstbestrafung und der Rückzug aus einer Welt, die ihn scheinbar nicht mehr wollte.

„Ich wollte Gary Barlow, den Popstar, loswerden. Ich wollte ihn töten.“ – Gary Barlow in der Dokumentation.

Kultur Online FM

Andreas Schwarz

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