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Abbruch an der Schaubühne: Lars Eidinger verletzt Zuschauerin bei „Richard III.“

Schockmoment in der Berliner Schaubühne: Die gestrige Aufführung von Shakespeares „Richard III.“ musste vorzeitig abgebrochen werden, nachdem ein tragischer Unfall das Publikum und das Ensemble gelähmt hatte.

© Bild: Martin Kraft, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons


Während einer Kampfszene verlor Hauptdarsteller Lars Eidinger offenbar die Kontrolle über seinen Degen. Die Waffe – oder ein Teil davon – traf eine Zuschauerin in den vorderen Reihen. Berichten zufolge handelte es sich um eine unglückliche Verkettung von Umständen in der Hitze der intensiven Inszenierung.
Sofortiger Stopp: Eidinger und das Team reagierten geistesgegenwärtig und unterbrachen das Spiel sofort. Sanitäter waren schnell vor Ort, um die verletzte Frau zu betreuen. Über die Schwere der Verletzungen ist aktuell noch nichts Genaueres bekannt.

Die künstlerische Leitung entschied kurz darauf, die Aufführung komplett abzubrechen. Die Zuschauer verließen sichtlich mitgenommen das Theater. Thomas Ostermeiers Inszenierung von „Richard III.“ gilt als eine der physisch forderndsten Produktionen der Schaubühne. Lars Eidinger ist bekannt für sein extrem körperbetontes und oft unvorhersehbares Spiel, bei dem er regelmäßig die Barriere zum Publikum durchbricht.

Die Schaubühne hat sich bisher noch nicht offiziell zu weiteren Konsequenzen oder dem Zustand der Zuschauerin geäußert.

Kultur Online TV-FM

Beitrag: Wolfgang Adler

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