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„Diagonale 2026“ – Graz wird zum Kinosaal

Vom 18. bis 23. März 2026 wird Graz zum pulsierenden Treffpunkt für Filmschaffende und Kinofreunde. Mit 149 Produktionen, davon 77 Welt- oder Österreichpremieren, startet die 29. Ausgabe des Festivals unter der Leitung von Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar.

Der Startschuss fällt morgen, am 18. März, in der Helmut List Halle. Im Mittelpunkt steht die Österreichpremiere von „Rose“, dem neuen Spielfilm von Markus Schleinzer. Ein besonderer Moment des Abends wird die Verleihung des Großen Diagonale-Schauspielpreises an die vielseitige Hilde Dalik sein, die für ihre herausragenden Verdienste um die österreichische Filmkultur geehrt wird.

Fokus: KI und die Zukunft des Erzählens
Wie bereits angekündigt, ist das Thema Künstliche Intelligenz einer der großen Schwerpunkte. Besonders im Rahmen des Film Meetings am 19. und 20. März wird intensiv über die Rolle der KI in der Bildgestaltung und Produktion diskutiert. Es geht um die Frage, wie Algorithmen das Filmschaffen verändern, ohne die menschliche Empathie und Reflexion zu verdrängen.

Weitere Highlights im Programm:
Werkschau Hlynur Pálmason: Der isländische Regisseur gibt in einer Masterclass (21. März) Einblick in seine Arbeitsweise.

Filmgeschichte: Das Special „Girls Will Be Boys“ beleuchtet Genderfluidität im Kino der Zwischenkriegszeit.

Street Cinema: Am 20. März kehrt das Kino bei der Kurzfilmwanderung direkt in die Hinterhöfe des Lendviertels zurück.

Diagonale Nightline: Nach den Screenings wird im Volksgarten Pavillon und im Forum Stadtpark gefeiert fast alles bei freiem Eintritt.

Kultur Online FM

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