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Italienische Villa vor Rettung

Nach scharfer Kritik von Stardirigent Riccardo Muti an der Vernachlässigung von Giuseppe Verdis historischem Anwesen hat die italienische Regierung die rasche Restaurierung von der Villa in Sant’Agata angekündigt.

Nach monatelanger Kritik und öffentlichem Druck bewegt sich endlich etwas in der italienischen Kulturpolitik: Die italienische Regierung hat die rasche und umfassende Restaurierung von Giuseppe Verdis historischem Anwesen in Sant’Agata angekündigt.

Vorausgegangen war eine scharfe Intervention von Stardirigent Riccardo Muti. Dieser hatte die anhaltende Vernachlässigung des Anwesens, in dem der berühmte Opernkomponist („La traviata“, „Nabucco“) jahrzehntelang lebte und arbeitete, öffentlich und unmissverständlich kritisiert. Muti hatte der Politik vorgeworfen, mit dem historischen Erbe fahrlässig umzugehen.

Die Villa in Sant’Agata, die zahlreiche persönliche Gegenstände, Noten und Möbel des Meisters beherbergt, soll nun mit staatlichen Mitteln gesichert und für die Nachwelt sowie den Kulturtourismus hergerichtet werden. Ein genauer Zeitplan für den Beginn der Bauarbeiten soll in den kommenden Wochen vorgestellt werden.

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Themen: Giuseppe Verdi Italienische Kulturpolitik Denkmalpflege

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