Die Klarinette als Virenschleuder Nummer 1

Die Klarinette ist nach Einschätzung von Wissenschaftlern das Instrument, das beim Spielen am meisten Corona-Viren freisetzt.

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Forscher vom Göttinger Max-Planck-Institut haben gemessen, wieviele Areosole bei Blasmusik in die Umgebung abgegeben werden. Bei der Klarinette sind es bis zu 50 mal so viele wie beim ruhigen Atmen. Bei den anderen Blasinstrumenten ist die Übertragungsgefahr wesentlich geringer. Gefährlicher als Blasmusik sei der Chorgesang: beim Singen werden laut Messungen 500 mal mehr Aeresole in die Umgebungsluft abgegeben als beim normalen Atmen. Die Göttinger Untersuchung ist wichtig, weil bisher umstritten war, welche Gefahr von Konzerten ausgeht.

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