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Rock-Ikone Tina Turner gestorben

Sie war eine der erfolgreichsten Rock-Musikerinnen nun ist die Königin des Rock im Alter von 83 Jahren in ihrer Wahlheimat der Schweiz gestorben.

Les Zg, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

Sie füllte über Jahrzehnte weltweit Konzerthallen und Stadien, produzierte Nummer-Eins-Hit mit unverwechselbar-rauchiger Soul-Stimme und unvergleichlicher Energie: Musik-Ikone Tina Turner. Nun ist die „Queen of Rock“ nach langer Krankheit im Alter von 83 Jahren in Küsnacht in der Schweiz gestorben, wo sie seit Jahrzehnten zu Hause war. „Mit großer Trauer geben wir das Ableben von Tina Turner bekannt“, hieß es auf der Instagram-Seite der Sängerin. Turner habe Millionen Fans auf der ganzen Welt begeistert.

Beitrag aus unserer Radio Redaktion Kultur Online FM

Im Gespräch mit der Schweizer Korrespondentin Christina Ölrich

Anna Mae Bullock wurde 1939 als jüngere von zwei Töchtern des afroamerikanischen Ehepaars Zelma Currie und Floyd Richard Bullock, einem Baptisten-Diakon, geboren. Sie kam im Untergeschoss des Haywood Memorial Hospital in Brownsville zur Welt, das zum Zweck der Rassentrennung für Afroamerikaner bestimmt war.

Don Grierson, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

Die ersten Erfahrungen als Sängerin sammelte sie als Kind im Chor der baptistischen Kirche in Nutbush, wo sie aufwuchs. Nach einer schwierigen Zeit, während ihre Eltern sich trennten und sie bei ihrer Großmutter lebte, zog sie 1955 zu ihrer Mutter und der älteren Schwester nach St. Louis.Don Grierson, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

In den folgenden Jahren startete Tina Turner – mit Mitte 40 – eine kometenhafte Solo-Karriere und wurde mit Titeln wie „The Best“, „What’s Love got to do with it“ oder „We Don’t Need Another Hero“ weltberühmt. Mit 45 schaffte sie den Durchbruch mit ihrem Album „Private Dancer“. Sie gewann vier Grammys und füllte fortan die größten Säle und Stadien der Welt. Als sie in Rio de Janeiro 1988 vor mehr als 180.000 Zuschauern sang, kam sie mit dem Riesenpublikum ins Guinness-Buch der Rekorde. Auch für Zehntausende Fans in Deutschland wurden Konzerte zu unvergesslichen Erlebnissen, zuletzt 2009 in Köln, Berlin, Hamburg und München.

Kultur Online TV / FM

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