Er wurde weltweit vor allem durch seine ikonischen Hauptrollen als Captain Jean-Luc Picard in Star Trek: The Next Generation sowie als Professor Charles Xavier (Professor X) in der X-Men-Filmreihe berühmt. Darüber hinaus war er eine gefeierte Größe des klassischen britischen Theater- und Shakespeare-Ensembles.

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Er starb im Alter von 86 nach kurzer Krankheit in seinem Zuhause im kalifornischen Los Angeles, wie seine langjährige Sprecherin Kelly Bush Novak mitteilte. Stewart litt an der Lewy-Körperchen-Demenz, einer selteneren Demenzform.
Obgleich er einem weltweiten Publikum vor allem durch seine legendären Hollywood- und TV-Rollen bekannt war, schlug das Herz des klassisch ausgebildeten Theaterdarstellers stets für die Bühne. Abseits der »USS Enterprise« und der »X-Mansion« meisterte er das gesamte Repertoire William Shakespeares und feierte mit seiner gefeierten Ein-Mann-Inszenierung von Charles Dickens’ »Eine Weihnachtsgeschichte« internationale Erfolge. Unvergessen bleiben auch seine gemeinsamen Theaterauftritte mit seinem engen Freund Ian McKellen: Das Duo begeisterte am Londoner West End und am Broadway in Klassikern wie Harold Pinters »No Man’s Land« und Samuel Becketts »Warten auf Godot.
Bis zuletzt blieb er unermüdlich als Schauspieler aktiv. Ein besonderes Geschenk an seine weltweite Fanbase machte er in hohem Alter, als er noch einmal in seine wohl legendärste Rolle schlüpfte: In der Amazon-Prime-Serie »Star Trek: Picard« verkörperte er von 2020 bis 2023 erneut den gealterten, nachdenklichen Jean-Luc Picard eine vielschichtige Spätphase seiner Parade-Figur, die er mit der gewohnten Würde, Tiefe und emotionalen Reife ausstattete.














