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TAMAD E.V.  zelebriert 25 Jahre Jubiläumsfeier unter dem Motto BRÜCKEN BAUEN DURCH KUNST

Der Deutsche Freundeskreis des Tel Aviv Museum of Art (TAMAD) unter der Leitung von Hélène Gleitman, Vorstandsvorsitzende von TAMAD e.V. feierte mit seinen illustren Kuratoriumsmitgliedern wie u.a. Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Staatsminister a. D., Schauspielerin Uschi Glas Schauspielerin, Annette Schnell, Vorsitzende des Kuratoriums, und Dr. Alexandra Gräfin von Arnim 25 Jahre Engagement für den deutsch-israelischen Kulturaustausch und das Kinderfriedensprojekt „The Art Road to Peace“.

© Bild Daniel Schvarcz„

Extra aus Tel Aviv angereist waren die Ehrengäste Irith Rappaport, Präsidentin der Internationalen Freunde Tel Aviv Musuem of Art (TAMA) und Tania Coen-Uzzielli, Direktorin Tel Aviv Musuem of Art (TAMA), die eindrücklich schilderte, wie wichtig die Arbeit von TAMAD ist und wie schwierig die Museumsarbeit in diesen Zeiten ist. So wurde die Ausstellung von Jan Fischer zur neuen Sachlichkeit zeitweise im Bunker des Museums gezeigt.

© KFM Radio

Auf der Veranstaltung sprachen wir unter anderem auch mit der bekannten Münchner Schauspielerin Uschi Glas über die Beweggründe für ihr persönliches Engagement.

© Bild Daniel Schvarcz„

Kunst schafft Begegnung. Sie eröffnet Räume, in denen Menschen einander ohne Vorurteile begegnen können. Genau darin liegt die Kraft unseres Engagements – Brücken zwischen Deutschland und Israel zu bauen und zugleich das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in Israel zu fördern.“ sagte Hélène Gleitman, Vorstandsvorsitzende von TAMAD e.V. Mona Fuchs, die 2. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München und TAMAD Neumitglied, betonte in einem digitalen Grußwort, das München stolz ist die Heimatstadt von TAMAD und seiner wichtigen Arbeit ist. Dr. Ludwig Spaenle hob hervor das die Art Road to Peace Workshops das beste Konzept sind und bedankte sich für das Engagement, und Dr. Charlotte Knobloch sagte „Die Arbeit von TAMAD ist heute wichtiger, wie nie zuvor und sie dankte für den unvergleichlichen und unersetzbaren Einsatz von TAMAD.“

Rund 100 illustre Gäste begrüßte Hausherr Julian Rautenberg in seinem Bankhaus DONNER & REUSCHEL in München bei der von ARD Tagesschau Moderatorin Ilanit Spinner charmant moderierten Feier und die israelische Mezzosopranistin und international gefeierte Konzert- und Opernsängerin Shai Terry und der englische Gitarrist Russell Poyner begeisterten mit musikalischen Einlagen. Unter den Gästen auch die Unternehmer Emil Schustermann und Harry Habermann, der eine Installation im Tel Aviv Museum gefördert hat, Dr. Eva Umlauf, die Künstler Ilana Lewitan und Jan Davidoff, Filmfest Chef Christoph Gröner sowie Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz und Schauspielerin Deborah Müller.

 Seit 25 Jahren setzt sich der Münchner Verein TAMAD e.V. – Deutscher Freundeskreis des Tel Aviv Museum of Art für kulturelle Verständigung, den Dialog zwischen Deutschland und Israel und ein friedliches Zusammenleben ein. Als kultureller Brückenbauer verbindet der Verein Menschen durch Kunst – zwischen Deutschland und Israel ebenso wie zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in Israel. Herzstück dieses Engagements ist das Kinderfriedensprojekt „The Art Road to Peace“ des Tel Aviv Museum of Art. Aus der Überzeugung heraus, dass Kunst Menschen verbindet, gründete sich TAMAD e.V. im Jahr 2001. Kunst eröffnet Räume für Begegnung, schafft Verständnis und ermöglicht einen Dialog, wo politische oder gesellschaftliche Grenzen oft trennen. Seit einem Vierteljahrhundert verbindet der Verein deshalb den deutsch-israelischen Kulturaustausch mit konkreter Friedensarbeit für Kinder und Jugendliche in Israel. 

© Bild Daniel Schvarcz„ v.l.: Julian Rautenberg, Noomi Rohrbach, Tania Coen-Uzzielli, Hélène Gleitman, Irith Rappaport, Dr. Samy Gleitman

Als Deutscher Freundeskreis des Tel Aviv Museum of Art fördert TAMAD e.V. den Austausch zwischen deutschen und israelischen Künstlerinnen und Künstlern sowie die Zusammenarbeit von Museen, Galerien und Kulturinstitutionen beider Länder. Mit rund 300 Ausstellungsbesuchen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Kulturveranstaltungen hat der Verein in den vergangenen 25 Jahren den deutsch-israelischen Dialog in München kontinuierlich gefördert und dazu beigetragen, jüdisches Leben sowie zeitgenössische israelische Kunst und Kultur sichtbar zu machen.

Ein besonderes Anliegen ist das Kinderfriedensprojekt „The Art Road to Peace“ des Tel Aviv Museum of Art, das heute zu den bedeutendsten Projekten des Vereins zählt. Dank der Unterstützung von TAMAD e.V. konnten bislang rund 50.000 jüdische, muslimische und christliche Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Lebenswelten an den Kunstworkshops teilnehmen.  Begleitet von Pädagoginnen und Pädagogen verschiedener kultureller Hintergründe entdecken die Kinder gemeinsam die Welt der Kunst.

Beim Malen, Fotografieren oder Bildhauen entstehen Begegnungen, die Vorurteile abbauen, Vertrauen schaffen und gegenseitigen Respekt fördern. Herkunft, Sprache und Religion verlieren an Bedeutung – Kunst wird zur gemeinsamen Sprache. Die Erfahrungen aus den Workshops wirken häufig weit über das Museum hinaus und tragen den Gedanken der Verständigung auch in die Familien hinein. Gerade in einer Zeit, in der Krieg, gesellschaftliche Polarisierung und wachsender Antisemitismus den Dialog erschweren, gewinnen kulturelle Begegnungen und persönliche Beziehungen eine besondere Bedeutung. Die aktuelle Situation in Israel stellt Museen, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen vor enorme Herausforderungen. Internationale Kooperationen sind schwieriger geworden, viele Austauschprogramme können nur eingeschränkt stattfinden.

© Bild Daniel Schvarcz„ v.l.: Emil Schustermann, Harry Habermann, Julian Rautenberg

Umso wichtiger ist es, bestehende Brücken zu erhalten und neue zu bauen. TAMAD e.V. setzt sich deshalb auch künftig dafür ein, den deutsch-israelischen Kulturaustausch zu stärken und jungen Menschen durch Kunst Räume für Dialog, gegenseitigen Respekt und ein friedliches Zusammenleben zu eröffnen.

Textquelle: ziererCOMMUNICATIONS

Themen: TAMAD e.V. | Tel Aviv Museum of Art | The Art Road to Peace

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