Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat die Gewinner des Deutschen Verlagspreises 2026 bekannt gegeben. Ausgezeichnet werden insgesamt 85 unabhängige und innovative Verlage aus ganz Deutschland, die mit ihren ambitionierten Programmen die hiesige Literaturlandschaft bereichern.

Unter dem Motto „Eine vielfältige Buchkultur braucht unabhängige und innovative Verlage“ würdigt die Bundesregierung damit bereits zum achten Mal die unverzichtbare Arbeit kleinerer Kultureinrichtungen der Buchbranche.
Das zeichnet die Preisträger aus
Die unabhängigen Verlage leisten oft abseits des großen Mainstreams einen enormen Beitrag zur literarischen Vielfalt. Um dieses Engagement zu unterstützen, ist der Preis in diesem Jahr erneut dotiert:
- Die Basis: 79 Verlage erhalten ein Gütesiegel verbunden mit einem Preisgeld von jeweils 18.000 Euro.
- Die Spitzenpreise: Drei herausragende Verlage werden mit jeweils 50.000 Euro ausgezeichnet.
- Sonderpreise: Erstmals wird neben dem etablierten Nachhaltigkeitspreis auch ein spezifischer Innovationspreis verliehen – beide Extrapreise sind mit je 24.000 Euro dotiert.
Bedeutung für die Kulturlandschaft
Der Deutsche Verlagspreis gilt als wichtiges Signal zur Stärkung der kulturellen Infrastruktur im Buchbereich. Die offizielle Preisverleihung findet am 9. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse statt, wo die Preisträger für ihre zukunftsweisenden Programme, kreativen Formate und ihren verlegerischen Mut gefeiert werden.
Beitrag: Markus Kogler
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