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Einigung bei den Gehältern des Bulgarischen Rundfunk-Symphonieorchesters

Ein dramatischer Protest hat in der europäischen Musikszene in letzter Minute eine Wende herbeigeführt: Nach monatelangen Auseinandersetzungen über prekäre Gagen und drohenden Verfall der traditionsreichen Klangkörper haben das Finanzministerium und der Bulgarische Nationale Rundfunk (BNR) eine zusätzliche Finanzierung für die Musikensembles vereinbart. Die Lohnerhöhungen für die Musiker treten bereits am 1. Oktober in Kraft.

Dringender Weckruf durch angekündigten Hungerstreik

Ausgelöst wurde die kurzfristige Einigung durch einen extremen und verzweifelten Schritt: Die Geigerin und Solistin Iva Dschadschewa vom Symphonieorchester des BNR hatte angekündigt, am heutigen Montag in den Hungerstreik zu treten. Hintergrund war die jahrelange Unterfinanzierung, die den Fortbestand der Ensembles akut gefährdete.

Der Generaldirektor des BNR, Milen Mitew, betonte, dass diese Sofortmaßnahme ein wichtiger erster Schritt sei, um die Würde und die Existenzgrundlage der Künstler zu sichern, während parallel an einer langfristigen gesetzlichen Lösung gearbeitet wird. Damit konnte eine drohende Eskalation im letzten Moment abgewendet werden.

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Themen:

Gagenstreit Musikszene | Klassik | Kulturpolitik |

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