Die Rückkehr der Kölner Bühnen an den Offenbachplatz läuft nicht ohne Reibungspunkte. Wie jetzt bekannt wurde, bereitet die hochkomplexe neue Bühnentechnik dem Opernbetrieb massiven Ärger. Die Folge: Die für den Spätherbst geplante Neuproduktion von Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ muss komplett neu in Szene gesetzt werden.

Technik-Frust statt reibungslosem Neustart
Eigentlich sollte die modernisierte Technik im Stammhaus neue Maßstäbe setzen und reibungslose Abläufe garantieren. Doch die Realität hinter den Kulissen sieht anders aus: Die Steuerung und die technischen Kapazitäten hinken den hohen Anforderungen der geplanten Inszenierung hinterher.
Zeitplan unter Druck
Für das Opernteam bedeutet das enormen Stress. Das Regieteam muss nun umdisponieren und das Stück so anpassen, dass es mit den tatsächlich funktionierenden technischen Voraussetzungen des Hauses umsetzbar ist. Ob der geplante Premiere-Termin für das Meisterwerk über den unglücklichen Dichter und seine Puppen- und Spiegelbilder gehalten werden kann, steht unter verschärfter Beobachtung.
Die Kölner Oper zeigt sich damit einmal mehr von ihrer harten Baustellen-Realität eingeholt – die großen technischen Innovationen, die das Haus zukunftsfähig machen sollten, erweisen sich in der Praxis als echtes Nadelöhr.
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