Der französische Star-Regisseur François Ozon inszeniert eine freie, stilvolle Hommage an Rainer Werner Fassbinders Melodram-Klassiker „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ (1972).

Ozon vertauscht das Geschlecht der Hauptfigur: Aus der Modeschöpferin Petra wird der narzisstische, erfolgreiche Filmregisseur Peter von Kant (gespielt von Denis Ménochet).
Köln, Anfang der 1970er-Jahre: Peter lebt mit seinem stummen Assistenten Karl zusammen, den er ständig demütigt. Über seine Freundin, die Schauspielerin Sidonie (Isabelle Adjani), lernt er den attraktiven jungen Amir kennen und verfällt ihm emotional völlig.
Er nimmt ihn bei sich auf und verhilft ihm zu einer Karriere als Schauspieler. Doch je erfolgreicher Amir wird, desto mehr wandelt sich die Leidenschaft in ein Machtspiel aus Eifersucht, Abhängigkeit und emotionaler Ausbeutung.
Denis Ménochet verkörpert die Figur so, dass Aussehen und Habitus bewusst an Fassbinder selbst erinnern. Die Kinolegende Hanna Schygulla, die 1972 im Fassbinder-Original die junge Geliebte Karin spielte, tritt hier als Peters Mutter Rosemarie auf.
Verfügbarkeit:
ARTE Mediathek / TV: Der Film ist bis zum 30. November in der ARTE Mediathek verfügbar. Im linearen Fernsehen bei ARTE läuft er demnächst noch einmal am Montag, 9. November um 01:30 Uhr.
Kostenpflichtig (Alternative): Auf Plattformen wie Amazon Video, Apple TV oder MagentaTV steht der Film zum Leihen oder Kaufen zur Verfügung.











