Staatssekretärin Mayer: Bogdan Roščić bleibt Direktor der Wiener Staatsoper

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer verlängert den Vertrag von Bogdan Roščić um weitere fünf Jahre.

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„Bogdan Roščić wurde mir von der Auswahlkommission einstimmig zur Verlängerung empfohlen. Ich folge dieser Empfehlung sehr gerne, hat sich Bogdan Roščić doch konstanter künstlerischer Exzellenz verschrieben. Mit herausragenden musikalischen Leistungen und ersten Schritten hin zu einer Verjüngung der Regiehandschrift stärkt Roščić die Position des Hauses als international führende Opernbühne mit ihrem einzigartigen Repertoiresystem“, so Staatssekretärin Mayer zu ihrer Entscheidung. „Mit Entschlossenheit und konsequentem Willen zur Gestaltung hat Roščić das Haus und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch zwei äußerst schwierige Spielzeiten geführt. Es ist ihm gelungen, die Wiener Staatsoper in einer Zeit – geprägt von Einschränkungen und Unsicherheiten – weit über die Landesgrenzen sichtbar und hörbar zu halten. Mit seinem Anspruch, Oper für alle erleb- und begreifbar zu machen, hat Roščić beachtenswerte Initiativen gesetzt. Ich wünsche Bogdan Roščić weiterhin großen Erfolg und freue mich auf die vielversprechende Fortsetzung seiner Arbeit“.

„Die letzten zwei Jahre haben für die Wiener Staatsoper große Veränderungen gebracht. Viele habe ich von innen begonnen, andere wurden ihr von außen aufgezwungen; ob durch die Pandemie oder den Krieg und seine ökonomischen Folgen. Die Herausforderung, die Staatsoper bis 2030 zu leiten, nehme ich an, weil ich eine klare Idee davon habe, wohin sie in dieser außergewöhnlichen Zeit steuern muss. Vom Anspruch auf höchste künstlerische Qualität bis zur Notwendigkeit einer Öffnung für neue Publikumsschichten“ so Bogdan Roščić. „Ich bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen, die Geschicke des Hauses damit insgesamt zehn Jahre lang zu lenken. Denn diese Oper zu leiten ist kein ‚Job‘, den man möglichst lange macht. Sondern es hat immer um die Frage zu gehen, ob man der Institution das zu geben vermag, was sie in einem bestimmten Moment braucht. Ich hoffe, dass meine Antwort darauf vor dieser großen Verantwortung bestehen kann.“

„Die Staatsoper unter der Führung von Bogdan Roščić hat auch während der Pandemie ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Während der Besuch von Veranstaltungen nicht möglich war, haben die vielbeachteten Übertragungen aus dem geschlossenen Haus den Menschen Zuversicht und Freude bereitet. Für die nächste Funktionsperiode stehen bedeutende Vorhaben an: Die geplante Spielstätte für Kinder- und Jugendoper sowie partizipative Vermittlungsformate im Französischen Saal im Künstlerhaus stellt einen großen Schritt dar, zukünftig auch junge Menschen noch mehr für die Oper zu begeistern. Ich freue mich, dass Bogdan Roščić seine großen Pläne in den kommenden Jahren auch umsetzen kann“, schließt sich Bundestheater-Holding Geschäftsführer Christian Kircher an.

Die Position der Künstlerischen Geschäftsführung der Wiener Staatsoper war gemäß gesetzlicher Vorgaben ausgeschrieben worden, weil die aktuelle Funktionsperiode mit 31.09.2025 ausläuft. Aufgrund der langen Planungszeiten im Opernbereich ist es international Usus, frühzeitig zu agieren.

Insgesamt haben sich 11 Personen (3 aus dem In-, 8 aus dem Ausland), davon 6 Frauen und 5 Männer, für die Position beworben. Der Findungskommission gehörten Bundestheater-Holding Geschäftsführer Christian Kircher, die zuständige Gruppenleiterin der Sektion Kunst und Kultur Theresia Niedermüller sowie der Intendant der Salzburger Osterfestspiele Nikolaus Bachler an. Begleitet wurde das Auswahlverfahren von der Personalberatung Deloitte.

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