Werke von Martha Jungwirth erzielten Im Kinsky Rekorde

Die zweitägige Weihnachtsversteigerung im Wiener Auktionshaus Im Kinsky hat gleich mehrere Weltrekordpreise für Arbeiten von Martha Jungwirth gebracht.

Laut Angaben des Hauses konnte die 81-jährige Wiener Künstlerin ihren bisherigen Bestpreis bei Auktionen nahezu verdoppeln. Ein unbetiteltes Werk aus dem Jahr 2011 erzielte dabei 197.000 Euro, eine kleinere Arbeit auf Karton brachte 20.000 Euro ein.

Im Rahmen der Zeitgenossen-Auktion gab es auch weitere starke Ergebnisse: Zwei unbetitelte Arbeiten von Rudolf Polanszky aus den Jahren 2003 und 2005 brachten jeweils 79.500 Euro ein, auch um Ernst Fuchs‘ „Cinderella“ gab es laut Aussendung ein Bietergefecht, das schließlich mit 158.000 zu Ende ging. Starke Ergebnisse habe es auch in der Kategorie Klassischen Moderne gegeben. Gustav Klimts Zeichnung „Schwebender Akt mit ausgebreiteten Armen“ wurde um 115.500 Euro ersteigert. Ein frühes Stillleben von Alfons Walde aus 1913 fand um 99.000 Euro einen neuen Besitzer, während das Wintermotiv „Bauernmutter“ um 223.500 Euro den Besitzer wechselte.

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