KONTRASTE – Ausstellung des Bad Nauheimer Künstlers Theo Hues in der Galerie 22

Neue großformatige Werke in Acrylfarben präsentiert der Künstler Theo Hues in Bad Nauheim.

Theo Hues im seinem Atelier (© S. Justkowiak)

Die Bilder zum Thema “Kontraste” sind Kompositionen mit Farben, Linien und geometrischen Formen ohne absichtliche Abbildung von Gegenständen. Die abstrakten Malereien verwenden bildnerische Gestaltungsmittel der gegenstandslosen Kunst. Die mit dem Pinsel oder Spachtel aufgetragenen, teils gedruckten Farben ergeben eine Fülle von linearen und flächigen Strukturen in zahlreichen Farbkontrasten. Zu erkennen ist der Entstehungsprozess der Bilder: die mit dem Pinsel zügig aufgetragenen Grundfarben werden mit Schwarz und Weiß gemischt und mit einem Spachtel auf der Leinwand abgezogen. Anschließend werden lineare und flächige Strukturen herausgearbeitet, wobei neue Farbschichten aufgetragen, aber auch wieder abgekratzt werden. Die eingearbeiteten senkrechten und waagerechten Linien vermitteln mit der Fülle an Farben, Formen und Farbkontrasten eine gewisse Struktur und bildnerische Harmonie.

Neben den Bildern zum Thema „Kontraste“ werden weitere Arbeiten aus den Bereichen der Malerei und Fotografie ausgestellt.

Zu sehen sind die Werke des Künstlers in der Galerie seines Ateliers im Höhenweg 22 in Bad Nauheim. Besucher können telefonisch einen Termin unter 06032-867388 vereinbaren. Informationen zum Künstler gibt es unter www.theohues.de .

Theo Hues lebt als freischaffender Künstler in Bad Nauheim. Mit seinen Ausstellungen und Aktionen steht er seit einigen Jahren national und international im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Anerkennenswert ist sein soziales Engagement und das Bestreben, mit seiner Kunst international Kindereinrichtungen zu unterstützen. Seit 2021 finden in seiner Galerie 22 regelmäßig Ausstellungen statt.

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Klimt-Foundation feiert erfolgreiche Premierenlesung mit Herbert Föttinger und Silvia Meisterle in der Villa Paulick am Attersee

„Erregungen“ von, über und an Gustav Klimt wurden an jenem Ort interpretiert, an dem der Weltkünstler vor 122 Jahren seine Liebe für den Attersee entdeckte.

© APA Fototservice

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Klimt-Museums in Schörfling am Attersee und des 160. Geburtstages von Gustav Klimt präsentierten Josefstadt-Direktor Kammerschauspieler Herbert Föttinger und Ensemblemitglied Silvia Meisterle vergangenes Wochenende auf Einladung der Klimt-Foundation und des Attergauer Kultursommers Skandalöses, Humorvolles und Intimes von und über Gustav Klimt. Im Fokus standen u.a. Texte von Hermann Bahr, Felix Salten sowie der Salonière Bertha Zuckerkandl. Zudem brachte die Korrespondenz von wichtigen Frauen in Klimts auftragsbezogenem Umfeld erstmals einen besonderen Schwerpunkt über seine Sammlerinnen und Mäzeninnen: Briefe von Adele Bloch-Bauer, Fritza Riedler, Mäda Primavesi oder Szerena Lederer illustrierten die Wiener Welt der Jahrhundertwende samt ihren Begehrlichkeiten im Sinne des Gesamtkunstwerkes einer Wiener Werkstätte. Persönliche Korrespondenz aus Klimts privatem Umfeld – an Maria Ucicka, Maria „Mizzi“ Zimmermann sowie an Emilie Flöge – schilderte den Menschen Gustav Klimt, ganz privat mit den Sehnsüchten und Sorgen seiner innersten Welt.

Als Schauplatz der Lesung, die Helmut Jasbar auf der Gitarre begleitete, fungierte die historistische, 1877 errichtete Villa Paulick in Seewalchen am Attersee, die für Gustav Klimt und Emilie Flöge einen impulsgebenden Treffpunkt bedeutete. Im August vor 122 Jahren verewigten sich beide im Gästebuch des Villenbesitzers, dem k.k. Hoftischlermeister Friedrich Georg Paulick. Gustav Klimt schuf fortan über 45 vom Attersee inspirierte Ölgemälde. Seine Urlaubszeit am Attersee präsentiert das Klimt-Museum in Schörfling aktuell in der Ausstellung „Ein Sommer wie damals“ mit originalen Zeichnungen, Autografen, Fotografien und zeitgenössischen Urlaubsutensilien.

Führungen durch die Villa Paulick werden direkt im Klimt-Museum als Kombitickets angeboten. Führungstermine sind von Donnerstag bis Sonntag, jeweils um 15.30 Uhr. Buchungsanfragen richten Sie bitte an: info@klimt-am-attersee.at

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Kunstprojekte 2022 als NFT

Unter einem Non-Fungible Token (NFT) versteht man ein digital geschütztes Objekt, das nicht ersetzbar ist und auch keine Kopien möglich sind.

© Foto Pixabay

Eine andere gängige Definition beschreibt NFTs als digital geschützte Originale. Das Objekt ist eine geschützte Datei, die auf Informationsblöcken basiert, also letztendlich auf einer Blockchain.

In jedem Block sind Daten zum Objekt sowie ein Hashwert gespeichert und die Blöcke bauen aufeinander auf. Diese Technik ist von Kryptowährungen schon lange bekannt.

Durch den Hashwert ist jeder Block einzigartig und ist damit nicht kopierbar oder austauschbar. Künstler erstellen mit dieser Technik mehr und mehr digitale Dateien, Bilder oder Memes, die dann zu Einzelstücken werden. Gleiches gilt auch für Kunstwerke.

Von Plattformen wie TikTok und Twitter bis hin zu CNN News hat das Trendthema Millionen von Menschen mit der Frage zurückgelassen, was es ist und wie es für sie funktionieren kann.

Nach dem erstaunlichen Rekord eines Grafikers namens Beeple, der im März 2021 eine Ansammlung von 5000 Bildchen für 69 Millionen Dollar verkaufte, geriet die Kunstwelt in Aufruhr. Kaum jemand aus Galerien, Museen und Auktionshäusern hatte zuvor mit der NFT-Technologie zu tun gehabt. Und plötzlich stand Beeple, von dem niemand im Kunstbetrieb zuvor je gehört hatte, auf Platz zwei der teuersten lebenden Künstler.

Die Einmaligkeit von Kryptokunst oder NFTs beruht auf Blockchain-Technologie. Geht dies zu Lasten ihrer Aura, wie Walter Benjamin befürchtet hatte? Der deutsche Philosoph (1892-1940) konstatierte 1935 in seinem Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, dass die zu seiner Zeit neu aufgekommenen technischen Möglichkeiten (Fotografie, Film) der Reproduktion zu Lasten der Aura eines Kunstwerks gingen. Diesem sei eine Art kollektives Gedächtnis inhärent, das eng verknüpft ist mit dessen kultureller, politischer und ästhetischer Entstehungsgeschichte. Die Aura schien Benjamin gar das wichtigste Attribut eines Kunstwerks. Massenhafte Reproduzierbarkeit steht in einem scheinbaren Widerspruch zu Benjamins Kunstbegriff. NFTs gelingt jedoch mithilfe wiederum modernster Blockchain-Technologie die Wiederherstellung von Einmaligkeit. Es bleibt die Frage, ob der Philosoph sich allein mit Hilfe der Technik versöhnen ließe.

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68 ff in: https://digitalcommons.du.edu/cgi/vie… https://observer.com/2021/03/nft-max-… https://www.bbc.com/news/technology-5… Zu Alan Turing „Können Computer denken? Das Chinesische Zimmer“: https://www.youtube.com/watch?v=eS1B3… „Codeknacker und Jahrhundertdenker: Was wollte Alan Turing?“: https://www.youtube.com/watch?v=iOY31… Beeple bei Christie’s: https://www.christies.com/features/Mo… https://www.spiegel.de/netzwelt/web/n… https://www.theverge.com/2021/3/1/223… Kapitel: 00:00 – Intro 01:01 – NFTs philosophisch eingeordnet 09:45 – Was sind NFTs genau? Scobel ist eine Produktion des ZDF in Zusammenarbeit mit Objektiv Media. Abonnieren? Einfac

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OUT OF SIGHT – Neue Lawrence Weiner Installation auf der Bastei der ALBERTINA

Die ALBERTINA zeigt ab dem 29. Juni eine Bodeninstallation des bekannten US-amerikanischen Künstlers Lawrence Weiner auf der Bastei vor dem Haupteingang. OUT OF SIGHT erinnert auf den ersten Blick an klassische Kinderhüpfspiele wie „Himmel und Hölle“ und lädt auf dem Vorplatz des Museums zu leichtfüßigem Nachdenken ein.

BILD zu OTS – Installationsansicht Lawrence Weiner OUT OF SIGHT at the National Gallery of Victoria, Melbourne. Courtesy of the artist © Lawrence Weiner

Mittels poetischer Textstücke und grafischer Visualisierung tritt Weiners Arbeit mit Menschen in Beziehung und regt einen Dialog an. Sätze wie SPIT INTO THE WIND AND HOPE FOR THE BEST oder IMAGINED THINGS CAN BE ALTERED TO SUIT und die zentralen Begriffe der Installation EXHUBERANCE, ENERGY, HAPPINESS, VISION, VISUALIZATION, ENLIGHTENMENT, SPONTANEITY, SERENDIPITY stehen für Weltoffenheit und Optimismus in schwierigen Zeiten, sowie für Selbstbestimmung, Chancengleichheit und Solidarität in einer entfremdeten Gesellschaft.

Weiners unverkennbare typografische Textarbeiten im Außen- und Innenraum verbinden gedankliche Prozesse mit physischen Erfahrungen. Über OUT OF SIGHT sagte der im Dezember 2021 verstorbene Künstler einmal:

„Die BesucherInnen bringen jeweils ihren persönlichen Hintergrund mit. Sobald sie vor der „Marelle“ (so heißt dieses Hüpfspiel auf Französisch) stehen und darüber nachdenken, wie es ist, VON HIER NACH DORT zu gelangen, erkennen sie, dass sie dies zuerst in ihrer Vorstellung tun müssen und damit eine Position beziehen.“

OUT OF SIGHT ist mehr als ein Kunstwerk, OUT OF SIGHT ist ein ästhetisches Erlebnis, eine generationenübergreifende Erfahrung. OUT OF SIGHT ist ein Werk für alle.

Die Arbeit OUT OF SIGHT gibt es in vielen Sprachfassungen wie Englisch, Spanisch, Mandarin, Niederländisch, Französisch und Portugiesisch. Sie wird nun zum ersten Mal auch in Deutsch auf der Bastei der ALBERTINA realisiert. Die Installation wurde unter anderem in der National Gallery of Victoria, Melbourne (2017), im Perez Art Museum, Miami (2017), in Chicago (2018, 2019, 2020), der National Gallery von Singapur (2021), im Fort Mason Center fort he Arts and Culture, San Francisco (2021) und vielen anderen Orten in der Welt präsentiert.

Über LAWRENCE WEINER
Lawrence Weiner (10. Februar 1942 – 2. Dezember 2021) ist ein Hauptvertreter und Pionier der Konzeptkunst von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Stets bringt er die Wirkmacht der Sprache in seinen ortsspezifischen Skulpturen zur Geltung. In Wien wurde er insbesondere durch die Kontroverse rund um die Arbeit SMASHED TO PIECES (IN THE STILL OF THE NIGHT, 1991-2019) auf der Fassade des Flakturms im Esterhazypark im 6. Bezirk bekannt. 2022 wurde ihm der renommierte Oskar Kokoschka Preis posthum verliehen.

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Gemälde des Künstlers Jean-Michel Basquiat wegen Fälschungsverdacht beschlagnahmt.

Sämtliche in der Ausstellung „Heroes and Monsters: Jean-Michel Basquiat“ im Orlando Museum of Art im Bundesstaat Florida gezeigten Werke befänden sich in den Händen der Ermittler, erklärte eine Museumssprecherin.

Jean-Michel Basquiat ([basˈkja] * 22. Dezember 1960 in New York City; † 12. August 1988 ebenda) war ein US-amerikanischer Künstler, Maler und Zeichner. Er war der erste afroamerikanische Künstler, der in der hauptsächlich weißen Kunstwelt den Durchbruch schaffte. Der gängigen Einordnung als Graffitikünstler widersprach Basquiat: „Ich bin kein Teil der Graffitikunst.

Bis heute polarisiert er bei der Bestimmung seines Stellenwertes in der Kunstgeschichte.[2] Um seine Bilder zu verstehen, schreibt die Essayistin bell hooks, müsse man bereit sein, die tragische Dimension eines schwarzen Lebens zu akzeptieren; sie bezieht sich dabei auf James Baldwins Essay The Fire Next Time (1963), „dass es für die Schrecken des schwarzen Lebens keine Sprache gibt.“ Basquiats Arbeit gebe diesem Schrecken einen künstlerischen Ausdruck.

Jean-Michel Basquiat wurde ein Jahr nach dem Tod seines Bruders Max (1959) als zweiter Sohn von Matilda Basquiat, deren Familie aus Puerto Rico stammte, und Gérard Basquiat, der in den fünfziger Jahren Haiti verlassen hatte, geboren.[4][5] Mit vier Jahren lernte er lesen und schreiben. Seine an Kunst interessierte Mutter, die selbst malte und zeichnete, besuchte mit ihm das Brooklyn Museum, für das er eine Jahreskarte bekam. Seine Familie gehörte der aufstrebenden Mittelschicht an und konnte es sich leisten, ihren Sohn auf eine katholische Privatschule zu schicken.

1968 trennte sich Matilda Basquiat von ihrem Mann und Kindern. Jean-Michel hatte keine Freunde; meistens spielte er mit Kindern, die auch keine Freunde hatten. Mit elf Jahren sprach er neben amerikanischem Englisch perfekt Französisch und Spanisch. Besuchte seine psychisch erkrankte Mutter ihre Kinder, blieb sie mit ihnen auf den Treppenstufen vor dem Haus sitzen. Ab 1974 bis 1976 lebte er mit seinen Schwestern und seinem Vater auf Puerto Rico. Zurück in Brooklyn, lief er nach Problemen mit seinem Vater für einige Tage von zu Hause weg. Er kam auf die City As School für talentierte Jugendliche mit Problemen. Die Schüler werden dort besonders gefördert. 1977 lief Basquiat erneut von zu Hause weg.

Wohnhaus Basquiats in der Great Jones Street 57, New York, mit Gedenktafel (2016)
Ab April 1979 spielte er Klarinette und Synthesizer in der Noise-Band Gray, die in Clubs, wie dem Max’s Kansas City, CBGB, Hurrah im Mudd Club, und bei Arleen Schloss auftraten. Ab 1979 war Basquiat zusammen mit Walter Steding, Debbie Harry, Chris Stein und Klaus Nomi regelmäßiger „TV-Party“-Gast, einer wöchentlich ausgestrahlten Underground-Punk-Rock Show mit Glenn O’Brien, dem Musikkritiker des Magazins Interview von Andy Warhol. Durch Glenn O’Brien lernte er Andy Warhol kennen. Bis 1981 lebte er in Soho abwechselnd bei Freunden und Freundinnen, bevor er sich 1982, durch den Verkauf von Bildern zu Geld gekommen, die erste eigene Wohnung leisten konnte. Diese bewohnte er mit seiner Lebensgefährtin Susanne Mallouk. Er malte täglich im Souterrain der Galerie von Anina Nossei, seiner Galeristin. Dort produzierte er in atemberaubendem Tempo Bilder, die teilweise noch vor Fertigstellung verkauft wurden.

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Malerin Miriam Cahn mit Rubenspreis geehrt

Die 72-Jährige erhielt die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung nach Angaben der Jury für ihr eigensinniges malerisches Lebenswerk das andere künstlerische Formen wie das Schreiben, Fotografieren, Filmen oder skulpturales Arbeiten einbeziehe.

Cahn setze ihr Können ein, um lautstarke Botschaften zu senden und auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen. Anlässlich der Preisverleihung ist eine Sonderausstellung zu ihrem Schaffen im Siegener Museum für Gegenwartskunst eröffnet worden.

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Documenta Kassel: Bundespräsident Steinmeier sieht Grenzen der Kunstfreiheit

Zur Eröffnung der Weltkunstausstellung documenta in Kassel hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf die Grenzen der Kunstfreiheit hingewiesen: “Kunst darf anstößig sein, sie soll Debatten auslösen”, sagte Steinmeier im Rahmen der Eröffnung. Auch Kritik an israelischer Politik sei erlaubt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei der offiziellen Eröffnungsfeier der documenta fifteen die Verantwortlichen der Kunstschau für ihren Umgang mit Antisemitismus-Vorwürfen kritisiert. “Es fällt auf, wenn auf dieser bedeutenden Ausstellung zeitgenössischer Kunst wohl keine jüdischen Künstlerinnen oder Künstler aus Israel vertreten sind”, sagte er. Er sei sich im Vorfeld nicht sicher gewesen, ob er überhaupt zu der Eröffnung nach Kassel kommen würde.

Dass sich Vertreter des “globalen Südens” vermehrt weigerten, gemeinsam mit jüdischen Israelis an Veranstaltungen oder Festivals teilzunehmen, empfinde er als verstörend. “Die Freiheit der Meinung und die Freiheit der Kunst sind Wesenskern unserer Verfassung. Kritik an israelischer Politik ist erlaubt”, so Steinmeier. “Doch wo Kritik an Israel umschlägt in die Infragestellung seiner Existenz, ist die Grenze überschritten.” Insgesamt sind nach Angaben der Veranstalter etwa 1500 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt an der Ausstellung beteiligt, die sich auf ungefähr 30 Standorte in der Stadt verteilt.

Textquelle: youtube / ARD

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Berlin Biennale zeigt Kunst an sechs Standorten

Die zwölfte Version der Berlin Biennale zeigt ab Freitag Kunst an sechs verschiedenen Veranstaltungsorten in der Hauptstadt.

Bis zum 18. September werden unter dem Titel “Still Present!” Werke von 70 Kunstkollektiven, Künstlerinnen und Künstlern präsentiert. Die Berlin Biennale hat den Anspruch, mit ihrem politischen Profil für eine engagierte Kunst zu stehen, die sich den drängenden Fragen der Gegenwart stellt.

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Centre Pompidou: Ausstellungen 2022

Tatiana Trouvé Die Bildhauerin und Installationskünstlerin studierte in Nizza und lebt heute in Paris. 

Tatiana Trouvé (*1968 in Italien) ist eingeladen, rund 800 Quadratmeter der Galerie 3 zu übernehmen. Die seit 1990 in Paris ansässige Künstlerin gestaltet den Boden mit verschiedenen Materialien. Auf dieser rekonfigurierten Fläche entfaltet sich nach unterschiedlichen Präsentationsweisen eine Reihe von Zeichnungen – zum Teil unveröffentlicht und eigens für die Ausstellung entworfen -, die es ermöglichen, die architektonische Komponente, die dem plastischen Denken der Künstlerin zugrunde liegt, in seiner ganzen Fülle zu erfassen. Einige Skulpturen und konstruierte Elemente vervollständigen diese fantastische Landschaft, in der sich das Reale endlos mit seinen Doppelgängern austauscht.

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Architekt Kéré aus Burkina Faso erhält Pritzker-Preis

Der aus Burkina Faso stammende und in Berlin lebende Architekt Francis Kéré ist mit dem Pritzker-Preis 2022, der höchsten Auszeichnung für Architektur, geehrt worden. Das teilte die Jury am Dienstag in Chicago mit. “Er weiß intuitiv, dass es bei Architektur nicht um das Objekt geht, sondern um das Ziel; nicht um das Produkt, sondern um den Vorgang”, hieß es am Dienstag von der Jury in Chicago zur Begründung.

“Seine Gebäude, für und mit Gemeinschaften, entspringen direkt diesen Gemeinschaften – in ihrer Erschaffung, ihren Materialien, ihren Programmen und ihren einzigartigen Charakteren.” Die Ehrung habe ihn zu Tränen gerührt, sagte der 1965 im westafrikanischen Burkina Faso als Diébédo Francis Kéré geborene Architekt der “New York Times”. “Ich kann es immer noch nicht glauben. Ich habe diese Arbeit in der Architektur vorangetrieben, um qualitativ hochwertige Architektur zu meinen Menschen zu bringen.” Neben seinem Heimatland hat Kéré unter anderem auch schon in Mali, Kenia, Uganda, den USA und Deutschland an Architektur-Projekten gearbeitet. Bekannt wurde er unter anderem durch die Arbeit am “Operndorf Afrika” des 2010 gestorbenen Regisseurs Christoph Schlingensief.

Der Pritzker-Preis gilt als renommierteste Auszeichnung der Architektur-Branche und ist mit 100.000 Dollar (rund 91.000 Euro) dotiert. Frühere Preisträger waren unter anderem Zaha Hadid, Rem Koolhaas, Norman Foster und Peter Zumthor. Vergangenes Jahr gewann das französische Architektur-Duo Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal. Kéré ist der erste Pritzker-Preisträger, der aus einem afrikanischen Land stammt.

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